Inhaltsverzeichnis
- Ein Gespräch über Leber, Galle und Blut: Brücken bauen zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin
- FAQ
- Weiterführende Angebote und Engagement von QS24
- Abschließende Gedanken
Ein Gespräch über Leber, Galle und Blut: Brücken bauen zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin
Die QS24 Mediengruppe mit QS24, wikiSana, QS24.tv, und den interaktiven Sprechstunden steht für ein Angebot, das Schulmedizin und Ganzheitsmedizin zusammenschreibt. In diesem Interview erklärt Thomas Dunckenberger auf herzliche, klare Weise, weshalb Leber, Galle und Blut als ein enges, kraftvolles Trio verstanden werden sollten und wie Sie frühzeitig Warnsignale erkennen und nachhaltig handeln können.
Wie beschreibt die tibetische Medizin die Funktion von Leber und Galle — physisch und energetisch?
Thomas Dunckenberger erklärt, dass die Leber in der tibetischen Medizin als Königin gilt, das Herz als König. Diese Metapher zeigt die Bedeutung der Leber für Blutbildung, Reinigung und Stoffwechselprozesse. Energetisch gehört die Leber zum Feuerelement. Das bedeutet: Tatkraft, Zielstrebigkeit und klarer Verstand sind positive Ausdrucksformen. Missklänge zeigen sich als Wut, Zorn, Zaudern oder Depression.

Warum gibt es eine so enge Verbindung zwischen Leber, Galle und Blut?
In der tibetischen Sicht bildet der Verdauungsprozess eine Nahrungsessenz, die über die Pfortader zur Leber gelangt. Dort entsteht das Blut; als Nebenprodukt entsteht die Gallenflüssigkeit. Leber und Gallenblase arbeiten als «Kumpel»: Die Gallenblase speichert und dosiert die Galle, entlastet die Leber bei fetthaltigen Mahlzeiten und reguliert den pH-Wert im Dünndarm. Störungen in einem dieser Systeme ziehen leicht Störungen im ganzen Netzwerk nach sich.

Welche emotionalen oder psychischen Zeichen deuten auf ein Ungleichgewicht hin?
Gefühle wie anhaltende Reizbarkeit, Wut, Eifersucht, Entscheidungsunfähigkeit oder depressive Verstimmungen können Hinweise sein. Auch Schlafstörungen zwischen Mitternacht und drei Uhr morgens, generelle Erschöpfung oder ein dumpfes Denkvermögen sind typische Signale. Die tibetische Typologie (Wind, Galle, Schleim) erklärt, warum Menschen unterschiedlich auf Belastungen reagieren.

Welche Rolle spielt die Leber beim Körpergewicht und bei Stoffwechselkrankheiten?
Die Leber steht am Anfang vieler Stoffwechselvorgänge. Eine Fettleber verhindert effektiven Gewichtsverlust — moderne Studien sprechen von Non-Respondern. Zucker, Alkohol, konzentrierte Fruchtsäfte und exzessive Kohlenhydrate belasten die Leber stark. Intervallfasten (zum Beispiel 16:8) und Fastenkuren über zehn bis vierzehn Tage können Leberfett deutlich reduzieren und regenerative Prozesse anstoßen.

Welche konkreten Empfehlungen gibt Thomas Dunckenberger zur Unterstützung der Leber?
Er empfiehlt regelmäßige Leber-Galle-Kuren, idealerweise im Frühjahr und Herbst, sowie eine Ernährung, die frittierte, panierte und stark überbackene Speisen vermeidet. Zucker, Alkohol und zu viele Kohlenhydrate reduzieren. Bitterstoffe fünf bis zehn Minuten vor dem Essen aktivieren die Oberbauchorgane. Kräuter und Pflanzen wie Mariendistel, Kurkuma, Löwenzahn, Benediktenkraut und Safran haben eine unterstützende Wirkung. Bei entzündlicher Belastung nennt er spezielle Tees wie Odamenic.

Wie hängen Darmgesundheit und Leber zusammen — und was können Sie praktisch tun?
Wenn die Galle nicht richtig funktioniert, kommt unreine Nahrungsessenz zur Leber und belastet sie. Das führt zu pH-Verschiebungen im Dünndarm, zu Leaky Gut und Silent Inflammation. Praktische Maßnahmen: täglich fermentierte Milchprodukte wie Kefir oder Joghurt zur Unterstützung der Darmflora, gegebenenfalls gezielte Probiotika, gleichzeitig Leberentgiftung durchführen. Ein integrativer Ansatz, der Dünndarm und Leber zugleich stärkt, zahlt sich aus.

Welche Warnsignale sollten nicht ignoriert werden?
Aufwachen in der Nacht (12 bis 3 Uhr), schnelle Schweißneigung, leichte Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes, chronische Müdigkeit, häufige Infektanfälligkeit, Hautprobleme, Migräne oder allgemeine Schlappheit sind Alarmsignale. In der Naturheilkunde gilt: Müdigkeit ist der «Schmerz» der Leber — ein Hinweis, dass die Entgiftungskapazität beansprucht ist.
Wie wirkt Fasten konkret auf die Leber?
Beim Fasten werden Leberfette mobilisiert, beschädigte Zellen können regenerieren, oxidative Prozesse nehmen ab. Fastenkuren über zehn bis vierzehn Tage zeigen in Studien häufig eine deutliche Verbesserung bis hin zur Rückbildung einer Fettleber. Begleitend können spezifische Nährstoffe wie Cholin und Pflanzenextrakte den Aufbau der Leberzellen unterstützen.
Gibt es einfache Hausmittel oder Gewürze, die Sie täglich nutzen können?
Ja. Safran als Tee (zum Beispiel 10 Fäden in 0,5 Liter Wasser über Nacht) wirkt blutreinigend und stimmungsaufhellend. Mariendistel, Kurkuma, Löwenzahnwurzel und -blüten sind klassische Unterstützer. Schwefelreiche Lebensmittel wie Knoblauch, Bärlauch, Zwiebeln und Kohlsorten (Grünkohl, Brokkoli) fördern die Entgiftungsvorgänge.
Wie integrieren Sie tibetische Kräuter mit westlicher Prävention?
Thomas Dunckenberger empfiehlt Kombinationen: tibetische Rezepturen wie jene von Padma können mit modernen Nährstoffen wie Cholin ergänzt werden. Wichtig ist, während einer Kur die Ernährung anzupassen — ohne Veränderung der Lebensweise bleiben Pillen oft wirkungslos. Externe Therapien wie Moxa, Akupunktur oder auch lokale Maßnahmen bei Krampfadern (z. B. Rosskastanien-Tinkturen oder Blutegeltherapie) können ergänzend wirken.
FAQ
Wie oft sollte man eine Leber-Galle-Kur machen?
Mindestens zweimal jährlich, ideal im Frühjahr und Herbst. Dies entlastet die Leber und unterstützt den Stoffwechsel.
Hilft Intervallfasten wirklich gegen Fettleber?
Ja. Modelle wie 16:8 reduzieren die Belastung der Leber und können Fettleber deutlich verbessern. Längere Fastenphasen (10–14 Tage) zeigen oft raschere Effekte.
Welche Kräuter sind besonders wirksam für die Leberregeneration?
Mariendistel-Extrakte unterstützen den Zellaufbau. Kurkuma, Löwenzahn und Benediktenkraut wirken allgemein entlastend. Bei Entzündungen kann spezieller Tee wie Odamenic hilfreich sein.
Welche Rolle spielt die Nachtarbeit der Leber?
Die Leber entgiftet vorrangig nachts. Häufiges Aufwachen zwischen 0 und 3 Uhr kann ein Hinweis auf eine Überbelastung sein. Daher ist die Hauptmahlzeit am Abend kritisch für die Lebergesundheit.
Weiterführende Angebote und Engagement von QS24
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Abschließende Gedanken
Leber, Galle und Blut bilden ein Netzwerk, das weit über reine Organfunktionen hinaus wirkt. Wer dieses Zusammenspiel versteht, kann gezielt Prävention betreiben und die eigene Vitalität stärken. QS24, wikiSana, QS24.tv, Sprechstunden bieten Ihnen verlässliche Begleiter auf diesem Weg.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Mit herzlicher Wertschätzung und den besten Wünschen für Ihre Gesundheit,
Ihr QS24-Team














