Krampfadern: Warnsignale der Leber verstehen – Interview mit Constantin Mock, Heilpraktiker und Gründer von Quantum Inform

Von Migräne bis Krampfadern Warnsignale einer kranken Leber

Dieses Gespräch entstand im Rahmen des Gesundheitsformats von QS24 – Schweizer Gesundheitsfernsehen. In klarer, herzlicher und visionärer Sprache erklärt Heilpraktiker Constantin Mock, weshalb Venengesundheit mehr ist als Hautbild und wie die Leber als zentrale Schaltstelle des Stoffwechsels in das Geschehen eingreift. Sie erhalten praxisnahe Übungen, ein Verständnis für Ursachen und Wirkungen sowie konkrete Präventions- und Unterstützungsstrategien. Lesen Sie aufmerksam – jede Frage kann die Brücke zu Ihrer Gesundheit sein.

Inhaltsverzeichnis

Themenübersicht

  • Warum Krampfadern meistens die Beine betreffen
  • Prävention: Bewegung, Venenpumpe und Alltagsrituale
  • Faszienarbeit: einfache Übung für sofort leichtere Beine
  • „Venenglück“: das neue kombinierte Nahrungsergänzungskonzept
  • Die Leber als Schlüsselorgan: Warnsignale und praktische Hinweise
  • FAQ: Häufige Fragen zur Venengesundheit und Leberunterstützung

Interview

Frau Wurlitzer: Herr Mock, warum treten Krampfadern eigentlich so häufig an den Beinen auf?

Constantin Mock erklärt: Die häufige Belastung der Beine hat evolutionäre Gründe. Als Menschen vom Vier- auf den Zweibein-Gang wechselten, veränderte sich die Verteilung der Körpersäfte und die Schwerkraft wirkt nun dauerhaft nach unten. Die Wadenmuskulatur – die so genannte Venenpumpe oder das „zweite Herz“ – muss stetig arbeiten, um das Blut Richtung Herz zu transportieren. Fehlende oder einseitige Bewegung, langes Sitzen oder Beine-Überschlagen verschlechtern diesen Rückfluss und begünstigen Stauungen und Ausweitungen der Venen.

Frau Wurlitzer: Was ist die beste Prävention gegen venöse Probleme?

Seine Antwort ist eindeutig: Vielseitige, bewusste Bewegung. Spaziergänge sind gut, ersetzen aber oft keine variierenden Bewegungsmuster wie Kniebeugen, Treppensteigen oder gezielte Wadenaktivität. Mock betont: Es kommt auf die Vielfalt an – Mobilität von den Zehen aufwärts, regelmäßige Aktivierung der Venenpumpe und kleine Bewegungszirkel zwischendurch beugen Stauungen vor. Schon simple Mikrobewegungen während der Arbeit am Schreibtisch bringen großen Nutzen.

Frau Wurlitzer: Sie sprechen viel über Faszien. Wie hängen Faszien mit Venengesundheit zusammen?

Mock erläutert, dass Faszien als Bindegewebsnetz Spannungen verteilen oder akkumulieren können. Verspannte Faszien führen lokal zu „Abklemmungen“, die den venösen und lymphatischen Rückfluss behindern. Wird ein sogenannter Kardinalpunkt gelöst, kann das System sofort entstauen – der Schmerz lässt nach, der Rückfluss verbessert sich, und Betroffene spüren Leichtigkeit.

Frau Wurlitzer: Können Sie eine sofort anwendbare Übung erklären?

Ja. Mock stellt eine einfache Faszientechnik vor, die Sie selbst durchführen können, um den venösen Rückfluss zu unterstützen:

  1. Setzen Sie sich bequem hin oder strecken Sie das Bein zunächst so, dass am Knie eine Hautfalte sichtbar wird.
  2. Platzieren Sie Fingerspitzen und Handballen zentral über der Kniescheibe und greifen Sie eine Hautfalte.
  3. Drehen und ziehen Sie die Falte leicht, halten Sie die Position, ziehen Sie den Bauchnabel ein und, falls möglich, kurz das Genital nach oben (um ein leichtes Vakuum zu erzeugen).
  4. Atmen Sie achtmal tief (Nase/Mund) und halten Sie die Lage.
  5. Vorher testen: Heben Sie die Beine leicht an und notieren Sie gefühlt das Gewicht. Nach der Übung vergleichen Sie erneut – viele berichten von sofortiger Leichtigkeit.

Das ist keine anstrengende Technik, sondern eine gezielte Entstauung. Selbst eine Seite zuerst zu behandeln gibt sofortigen Vergleichseindruck.

Praktische Vorführung: Hautfalte über der Kniescheibe greifen

Frau Wurlitzer: Sie haben ein Produkt entwickelt – „Venenglück“. Was steckt dahinter?

Mock beschreibt „Venenglück“ als ein kombiniertes Nahrungsergänzungsmittel, das mehrere Ebenen der Venengesundheit adressiert: Abdichtung von Gefäßen, Entzündungshemmung und Erhalt von Elastizität. Die Formulierung enthält unter anderem Astaxanthin (Antioxidans, entzündungshemmend), Hesperidin (für Elastizität und Kollagen), Diosmin (abschwellend), rotes Weinlaub-Extrakt (Gefäßstabilisierung), Rutin (Kapillarstärkung), OPC (starkes Antioxidans), sowie Kofaktoren wie Mangan, Vitamin C, Kupfer, Vitamin E und Magnesium für Muskulatur und Gefäßentspannung.

Produktvorstellung: Venenglück Inhaltsstoffe

Wichtig: Mock betont, dass individuelle Reaktionen variieren. Die Kombination zielt darauf ab, mehrere Mechanismen gleichzeitig zu unterstützen, sodass, wenn ein Wirkstoff beim Einzelnen weniger greift, andere Komponenten ansetzen können.

Frau Wurlitzer: Welche Rolle spielt die Leber bei Venenerkrankungen?

Die Leber ist laut Mock ein zentrales Organ, das viele Prozesse beeinflusst: Entgiftung, Stoffwechsel von Fetten und Kohlenhydraten, Bildung von Gallensäuren, Energiespeicherung, Hormon- und Cholesterinaufbau sowie Produktion von Gerinnungsfaktoren. Eine gestörte Leberfunktion kann zu Flüssigkeitsstauungen, Entzündungen und letztlich zu venösen Problemen beitragen. Mock warnt: Frühsymptome sind oft unspezifisch – Müdigkeit, rechte Schulter- und Nackenverspannungen, Hautjucken oder veränderte Augenfarbe können Hinweise sein.

Slide: Die Leber als zentrales Stoffwechselorgan

Frau Wurlitzer: Woran erkennen Sie frühzeitig, dass die Leber belastet ist?

Mock nennt mehrere praktische Vorzeichen: chronische Müdigkeit, wiederkehrende Nacken- oder rechtsseitige Schulterschmerzen, cholerische Stimmungslagen, Juckreiz der Haut oder des Analbereichs (durch Gallensäuren in der Haut), Entstehung von Hämorrhoiden oder auffälligen Venen im Bauchbereich sowie pigmentäre Veränderungen der Augen. Er mahnt: Laborwerte können trügen – Enzyme steigen oft erst bei fortgeschrittener Dysfunktion. Daher lohnt Achtsamkeit auf Symptome.

Illustration: Warnsignale für Leberbelastung

Frau Wurlitzer: Welche praktischen Schritte empfehlen Sie, um Leber und Venen zu unterstützen?

Mock skizziert ein 3‑Schritte-Konzept: 1) Stärkung der Leber durch gezielte Reinigungs- und Unterstützungsmaßnahmen (z. B. spezifische Leberreinigungen nach etablierten Protokollen), 2) entzündungshemmende, eiweiß- und fettreiche Ernährung, basische Anwendungen (z. B. Natronbäder, basische Wickel) und unterstützende Heilkräuter, 3) regelmäßige Bewegung, Sauna, Leberwickel und gezielte Faszienarbeit. Diese Brücke zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin zielt auf Ursachen statt nur Symptome.

Praxis- und Warnhinweis

Bei starken Krampfadern an ungewöhnlichen Stellen (z. B. Genitalbereich, Hoden) oder bei offenen Wunden, starken Schmerzen und Schwellungen ist ärztliche Abklärung unverzichtbar. Als Heilpraktiker verweist Mock bei solchen Fällen an Spezialisten (Phlebologen, Chirurgen) – einige Eingriffe sind medizinisch notwendig (Sklerosierung, chirurgische Versorgung).

FAQ – Häufige Fragen

1. Wie schnell spüre ich Effekte der Faszienübung?

Viele Patienten berichten unmittelbar nach der Übung von spürbarer Leichtigkeit; bei anderen braucht es mehrere Wiederholungen. Testen Sie vor und nach der Übung den Unterschied, indem Sie das gefühlte Gewicht Ihrer Beine einschätzen.

2. Kann „Venenglück“ Krampfadern auflösen?

Ernährung, Bewegung, Faszienarbeit und gezielte Supplemente können Beschwerden lindern, Ödeme reduzieren und die Gefäßgesundheit unterstützen. Vollständig bestehende Krampfadern erfordern oft medizinische Verfahren. Ergänzende Maßnahmen helfen jedoch, Fortschreiten zu verlangsamen und Symptome zu verbessern.

3. Wie hängen Leber und Diabetes/Metabolik zusammen?

Die Leber ist zentral für Glukosestoffwechsel und Insulinabbau. Eine überlastete Leber (z. B. durch zu viele Kohlenhydrate) kann zur Fettleber und damit langfristig zu Insulinresistenz und Typ‑2‑Diabetes beitragen.

4. Wie oft sollte ich die Faszienknietechnik anwenden?

Mehrfach täglich kurzes Anwenden ist sinnvoll: morgens, zwischendurch und abends. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität.

5. Welche Rolle spielt Magnesium?

Magnesium entspannt Muskulatur und Gefäße, reduziert Krämpfe und unterstützt das Abschwellen. Viele Menschen haben einen suboptimalen Magnesiumstatus, weswegen Mock eine Basisdosierung als sinnvoll ansieht.

6. Wo finde ich seriöse Unterstützung und weiterführende Inhalte?

Sie können sich informieren und anmelden unter den Angeboten der QS24‑Plattform: QS24 Academy (https://my.qs24.academy), die QS24 APP (https://www.qs24.tv/qs24-app/) und die Online-Ausgabe des Gesundheitskompasses (https://qs24.run/online). Für interaktive Expertenformate sind die QS24 Sprechstunden eine besonders wertvolle Gelegenheit (https://qs24.run/sprechstunden). Nutzen Sie auch den QS24‑Newsletter für Updates (https://www.qs24.tv/newsletter/).

Abschluss und Einladung

Dieses Interview verbindet Ursachen und Wirkungen, Schulmedizin und Ganzheitsmedizin, Wissen und Praxis. Wenn Sie achtsam mit den Signalen Ihres Körpers umgehen, können viele Probleme früh erkannt und gestaltet werden. Probieren Sie die einfache Faszienübung aus, bewegen Sie gezielt Ihre Wadenpumpe und überprüfen Sie mögliche Leberwarnsignale bewusst.

Abschlussbild: Hinweis auf weitere Sendungen und Angebote

Wichtige Hinweise zur QS24 Mediengruppe:

  • Der QS24 Gesundheitskompass erschien in Ausgabe 1 mit einer Auflage von 140.000 Exemplaren.
  • Die zweite Ausgabe des Gesundheitskompasses erscheint im November 2025 mit über 600.000 Exemplaren, davon rund 580.000 im D‑A‑CH‑Raum verteilt.
  • QS24 erreicht täglich bis zu 600.000 Zuschauer über verschiedene Kanäle und verfügt über ein Netzwerk von über 700 Experten. wikiSana bietet eine große, werbefreie Streaming-Datenbank mit tausenden Sendungen.

Erfahren Sie mehr, melden Sie sich an und bleiben Sie informiert: QS24, wikiSana, QS24.tv, Sprechstunden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Bleiben Sie achtsam, liebevoll zu sich selbst und aktiv in der Gestaltung Ihrer Gesundheit.

Mit herzlicher Wertschätzung,
Ihr QS24‑Team

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