Warum reagiert jedes Organ anders? Das 3. biologische Gesetz – Interview mit Evelyn Schurr und Brigitte Henseler, Dozentinnen für die fünf biologischen Naturgesetze

Das 3 Biologische Naturgesetz Warum jedes Organ anders reagiert

Dieses Gespräch auf QS24 — Schweizer Gesundheitsfernsehen –  vermittelt zentrale Einsichten in das dritte biologische Naturgesetz nach Dr. Ryke Geerd Hamer. In der Sendung erklären Evelyn Schurr und Brigitte Henseler, wie die embryonale Keimblattzugehörigkeit von Gewebe (Entoderm, Mesoderm, Ektoderm) den Verlauf von Sonderprogrammen, Symptomen und Heilungsphasen bestimmt. Sie erfahren hier, wie diese Sichtweisen die Brücke schlägt zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin und wie Sie diese Perspektive praktisch nutzen können. QS24, wikiSana, QS24.tv, Sprechstunden sind Wegweiser zu weiterführenden Angeboten.

Inhaltsverzeichnis

Kurzüberblick: Worum es geht

In klarer und zugleich feinfühliger Sprache beschreiben die beiden Dozentinnen:

  • das ontogenetische System der Gewebezugehörigkeit (das dritte biologische Naturgesetz),
  • die Verbindung von Psyche, Gehirnarealen und Organverhalten,
  • konkrete Fallbeispiele aus der Praxis, die zeigen, wie Anamnese und Begleitung wirken.

Interview: Fragen und Antworten

Britta: Was ist das dritte biologische Naturgesetz — einfach erklärt?

Evelyn erläutert, dass Dr. Hamer dieses Gesetz als das ontogenetische System der Gewebszugehörigkeit bezeichnete. In einfachen Worten: Aus den drei Keimblättern des Embryos entstehen verschiedene Gehirnteile und entsprechende Grundgewebe. Diese Zuordnung erklärt, warum Organe und Gewebe in biologischen Sonderprogrammen unterschiedlich reagieren — manche zeigen Zellaufbau, andere Zellabbau, je nachdem, aus welchem Keimblatt sie hervorgingen. Sie nutzt das Bild einer Schreibtischlampe (Sockel = Stammhirn, Stiel = Mittelhirn, Schirm = Großhirnrinde), um die Verbindung von Hirnareal zu Organ verständlich zu machen.

Britta: Bedeutet das, dass man nur nach Organen einordnen sollte?

Brigitte betont, dass die Einordnung nicht primär über Organe läuft, sondern über Gewebe. Ein Organ wie die Niere enthält mehrere Gewebearten — Nierensammelrohre, Nierenparenchym, Nierenbecken, Nervenzellen — und jede dieser Komponenten hat eine eigene Gehirn‑ und Konfliktzuordnung. Daher ist es sinnvoll, die Diagnose und Therapeutik aus der Perspektive des Gewebes zu betrachten und nicht nur organzentriert.

Britta: Spielen die fünf biologischen Naturgesetze zusammen — oder ist eines dominanter?

Evelyn erklärt, dass sich die Gesetze nicht trennen lassen. Das erste (der Konfliktauslöser), das zweite (Mehrphasigkeit) und das dritte (Gewebezugehörigkeit) sind untrennbar verknüpft. Die Kombination erlaubt es, anhand der Symptome die Phase (konfliktaktiv vs. Heilungsphase) und die betroffene Gewebegruppe zu erkennen — etwa Zellwachstum in konfliktaktiven Phasen bei bestimmten Hirnarealen oder entzündliche Reaktionen nach Konfliktlösung.

Britta: Wie verändert das die Art der Anamnese und Begleitung?

Beide legen Wert auf Zeit und Empathie in der Anamnese. Anstatt nur Symptome zu katalogisieren, wird nach der Lebensgeschichte, Triggern und Konflikten gefragt — eine Anamnese, die durchaus mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. Brigitte hebt hervor, wie wichtig eine neutrale Begleitung ist, weil das Verständnis für die Gesetzmäßigkeiten Schutz bietet und Verunsicherung mindert.

Fallbeispiel: Die 24‑jährige Patientin

Britta: Können Sie ein konkretes Beispiel aus Ihrer Praxis schildern?

Evelyn berichtet von einer 24‑jährigen Frau, die nach einer verpflichtenden Impfung 2022 plötzlich schwere Symptome entwickelte: Erschöpfung (Fatigue), massive Wasseransammlungen (15 kg in zehn Tagen) und allgemeine Schwäche. Schulmedizinisch wurde sie anfangs nicht ernst genommen, vier Ärzte sagten ihr, die „Toxine“ seien nun dauerhaft im Körper — doch die Methoden der ganzheitsmedizinischen Begleitung zeigten eine andere Perspektive.

Britta: Wie sind Sie vorgegangen und was war die zentrale Erkenntnis?

In einer ausführlichen, zeitraubenden Anamnese (zehn Stunden) wurden frühere traumatische Erfahrungen, familiäre Erwartungen und wiederkehrende Konfliktschienen analysiert. Die Wassereinlagerungen wurden als Nierensammelrohr‑Reaktion interpretiert — ein klassischer „Alleinsein‑/Mutterseelen‑allein‑Konflikt“. Der Fatigue-Befund führte zur Betrachtung der Nebennierenrinde (Konflikt: „den falschen Weg gegangen zu sein“), wobei die Patientin den Impfentscheid als entscheidenden Auslöser erlebte. Entscheidend war die Erklärung: Es gibt in diesem Modell keine „bösen“ Mikroben; stattdessen werden körperliche Reaktionen als biologisch sinnvolle Programme verstanden, die in Verbindung mit Konflikterfahrungen stehen.

Britta: Was hat sich für die Patientin verbessert?

Nach klärender Begleitung, psycho‑biologischer Einordnung und unterstützender Behandlungsschritte erlebte die Patientin deutliche Besserungen: Sie hatte während eines Urlaubs in Australien keine Symptome, kehrte zurück und erlebte wieder Trigger — was zeigte, wie situativ und erinnerungsbedingt diese Programme funktionieren. Parallel wurden Schmerz‑ und Studien‑Konflikte adressiert; insgesamt verbesserte sich ihr Zustand auf mehreren Ebenen.

Erholung während einer Reise: Symptome treten situativ auf

Praktische Konsequenzen für Sie

Wenn Sie als Patientin oder Angehörige mit dieser Denkweise in Kontakt kommen, profitieren Sie von:

  • einer ganzheitlichen Anamnese statt symptomorientierter Kurzdiagnose,
  • einer Klarheit darüber, warum bestimmte Gewebe in welcher Phase wie reagieren,
  • konkreten Begleitangeboten, die Psyche, Gehirn und Organfunktion vernetzen.

Britta: Wie wichtig ist das Umfeld in solchen Prozessen?

Brigitte betont, dass das Umfeld eine zentrale Rolle spielt: nur ein verständnisvolles, informiertes Umfeld kann Heilungsprozesse tragen. Sie empfiehlt, sich Begleitung zu suchen, die die Gesetzmäßigkeiten kennt; sonst droht Isolation und Missverständnis.

Brigitte Henseler: Selbst­erfahrung und Begleitung in Krankheitszeiten

FAQ — Häufig gestellte Fragen

  • Was bedeutet „Gewebezugehörigkeit“ konkret?Es ist die Zuordnung von Organ‑/Gewebe‑Funktionen zu embryonalen Keimblättern und entsprechenden Hirnarealen, die das Verhalten in Sonderprogrammen erklärt.
  • Sind Infektionen irrelevant?In diesem Modell werden Mikroben nicht als bösartige Feinde verstanden; Heilungsphasen und Resorptionsprozesse werden als Zusammenarbeit zwischen Körper und Mikroorganismen interpretiert. Behandlungsschritte können trotzdem symptomatisch sinnvoll sein.
  • Wie lange dauert eine vollständige Anamnese?Das variiert — bei komplexen Fällen können mehrere Stunden nötig sein, um Schienen und wiederkehrende Konflikte aufzuschlüsseln.
  • Können Ärzte diese Denkweise lernen?Ja. Viele Ärzte und Heilpraktiker besuchen Seminare und Ausbildungen; die Umstellung der Denkweise ist oft die wichtigste Hürde.

Weiterführende Angebote — Verbindungen zu QS24, wikiSana und mehr

Wer tiefer einsteigen möchte, findet auf QS24.tv und in der wikiSana‑Bibliothek umfangreiche Ressourcen. Die QS24 Mediengruppe bietet regelmäßige Formate, die Brücken schlagen zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin. Nutzen Sie die QS24 Sprechstunden für interaktive Experten‑Events mit Live‑Fragerunden — ideal zum Netzwerken und für neueste Erkenntnisse.

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  • Ein Expertennetzwerk mit über 700 Ärzten und Wissenschaftlern,
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Der QS24 Gesundheitskompass ist ein zentrales Projekt: Die erste Ausgabe erreichte bereits eine Auflage von 140.000 Exemplaren. Die zweite Ausgabe erscheint im November 2025 mit einer geplanten Auflage von über 600.000 Exemplaren — davon rund 580.000 Stück verteilt im D‑A‑CH‑Raum. Nutzen Sie die QS24 Academy (https://my.qs24.academy) für zertifizierende Kurse mit Experten und entdecken Sie die Online‑Ausgabe des Gesundheitskompasses unter qs24.run/online.

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Schlusswort

Herzlichen Dank für Ihr Interesse an diesem wichtigen Thema. Die Einblicke von Evelyn Schurr und Brigitte Henseler zeigen, wie viel Heilendes in Verstehen und Begleitung liegt. Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen Ihnen beste Gesundheit.

Mit herzlicher Dankbarkeit,
Ihr QS24‑Team

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