In diesem Gespräch auf QS24 analysiert Dr. med. Volker Schmiedel die letzten fünf Jahre Pandemie, die Zulassung der mRNA‑Injektionen und ihre Folgen – sachlich, kritisch und mit dem Blick für ganzheitliche Prävention. Dieses Interview wurde produziert von QS24 – Schweizer Gesundheitsfernsehen – und ist Teil der Berichterstattung auf QS24, wikiSana und QS24.tv. Im Folgenden finden Sie das Fragen‑Antwort‑Gespräch in kompakter Form, ergänzt durch Grafiken und praktische Empfehlungen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung: Worum es geht
- Interview
- Konkrete Schlussfolgerungen von Dr. Volker Schmiedel
- FAQ — Häufige Fragen
- Weiterführende Hinweise und Angebote von QS24
- Abschließende Worte
- Zusätzliche Hinweise und Ressourcen
Einleitung: Worum es geht
Dr. Volker Schmiedel nimmt die wissenschaftlichen Daten ernst. Er prüft Zulassungsstudien, Nebenwirkungsangaben und nationale Sterbezahlen und versucht, Nutzen und Schaden analytisch gegenüberzustellen. Seine zentrale These: Die frühe mRNA‑Zulassung beruhte auf begrenzten Daten, Langzeitstudien wurden verwässert, und in der Bilanz zeigen sich unerwartete Risiken. Gleichzeitig plädiert er für eine Rückkehr zur Prävention: Ernährung, Nährstoffe und ein gestärktes Immunsystem.
Interview
Warum wurden Sie schon früh kritisch gegenüber der offiziellen Darstellung der Pandemie und der Impfkampagne?
Dr. Volker Schmiedel erklärt, dass ihn bereits Ende Januar 2020 Unstimmigkeiten in den früh verbreiteten Theorien zur Herkunft des Virus stutzig gemacht hätten. Als Wissenschaftler sei er sensibel für Aussagen, die als absolute Nicht‑Aussagen formuliert werden („Es kann nicht aus dem Labor stammen“). Solche Formulierungen ohne Beleg seien unwissenschaftlich. Zudem fiel ihm früh auf, dass wichtige Fragen — etwa zur Herkunft des Virus oder zu möglichen Langzeitfolgen von neuen Wirkstoffen — zu wenig offen diskutiert wurden.
Wie beurteilen Sie die Zulassungsstudien zum BioNTech/Pfizer‑Impfstoff?
Er verweist auf die Zulassungsstudie im New England Journal of Medicine (Dezember 2020): Dort zeigten sich deutlich mehr Nebenwirkungen in der Verum‑Gruppe (26 %) gegenüber Placebo (12 %). Schwerwiegende Nebenwirkungen lagen bei 1,1 % (Verum) vs. 0,6 % (Placebo). Die Zulassungsbehörden erteilten eine bedingte Notzulassung unter der Auflage weiterer zweijähriger Follow‑up‑Daten. Doch der Hersteller entblindete die Studie früh und impfte die Placebo‑Gruppe nach — eine Entscheidung, die Langzeitbeurteilungen massiv erschwerte. Das habe die Möglichkeit vernünftiger Schaden‑Nutzen‑Analysen unterminiert.
Gibt es belastbare Schaden‑Nutzen‑Berechnungen?
Dr. Schmiedel zitiert Berechnungen, nach denen das Schaden‑Nutzen‑Verhältnis in bestimmten Auswertungen negativ ausfiel. In einer Beispielrechnung für schwere Ereignisse wurde ein Verhältnis von bis zu 25:1 (mehr schwere Impfnebenwirkungen als durch Impfung verhinderte schwere COVID‑Komplikationen) diskutiert. Bei anderen Auswertungen ergaben sich für Moderna etwa 2,5:1 und für BioNTech bis zu 4:1 bei sehr schweren Ereignissen (pro 10.000 Geimpfte). Diese Zahlen haben Fachleute alarmiert und verdienen laut Schmiedel transparente öffentliche Diskussion.
Wie erklären Sie die beobachtete Übersterblichkeit ab Ende 2022?
Er führt ländervergleichende Analysen an: Länder mit Impfquoten über 70 % zeigten in seiner Auswertung eine kumulierte Übersterblichkeit (+5,6 %), Länder unter 70 % eine Untersterblichkeit (−4,7 %). Schmiedel betont ausdrücklich: Korrelation ist nicht Kausalität. Dennoch sei das Muster ungewöhnlich und hätte systematische, detaillierte Nachuntersuchungen verdient — etwa die Prüfung des Impfstatus der Verstorbenen, ob mehrfach Geimpfte oder Ungeimpfte betroffen waren. Solche Studien seien nicht durchgeführt worden.
Wurden wichtige medizinische Fragen (z. B. Obduktionen) unterdrückt?
Er berichtet, dass Obduktionen in Teilen eingeschränkt wurden — mit der Begründung, Pathologen könnten sich anstecken. Das nennt Schmiedel problematisch: Pathologen hätten Erfahrung mit infektiösen Fällen (z. B. AIDS) und gelten als geschult. Einschränkungen in der Autopsie‑Praxis bedeuteten verlorene Erkenntnismöglichkeiten zur Todesursache und zur Erfassung von Nebenwirkungen.
Ist die mRNA‑Technologie eine herkömmliche Impfung?
Er wendet ein: Die klassische Impfdefinition — inaktivierte oder abgeschwächte Erreger bzw. deren Bestandteile — wurde 2019 erweitert, sodass auch gentherapeutische Ansätze als Impfstoffe klassifiziert werden können. Schmiedel bezeichnet die mRNA‑Produkte als Gen‑Therapie und kritisiert, dass anfängliche Aussagen („bleibt im Arm“, „geht nicht ins Gehirn“, „nicht in Muttermilch“) sich später als falsch erwiesen haben oder zumindest nicht hinreichend belegt waren.
Was empfehlen Sie Menschen, die nach Impfungen Nebenwirkungen spüren oder „Spikes“ im Körper haben?
Er gibt praktische, ganzheitsmedizinische Empfehlungen: Es sei nicht ausreichend geklärt, ob und wie man Spike‑Proteine «ausleiten» kann. Sinnvoll sei hingegen systematische Unterstützung des Körpers gegen chronische Entzündungen und zur Nervenerneuerung:
- Vitamin D messen und auf optimale Werte bringen
- Omega‑3‑Fettsäuren, Zink, Selen ergänzen
- B‑Vitamine (B1, B6, B12) für Nervengesundheit
- Kurkumin als entzündungshemmende Ergänzung
- Ernährung, Bewegung und psychosoziale Stabilisierung
In seiner Praxis betreute eine Long‑Covid‑/Post‑Vakzin‑Ambulanz viele Patienten mit oft messbaren Verbesserungen durch solche Maßnahmen.
Wie sieht Dr. Schmiedel die Rolle der Schulmedizin gegenüber Ganzheitsmedizin?
Er kritisiert ein zu reduktionistisches Weltbild: Viele Probleme sind komplex und benötigen mehrdimensionale Antworten (Ursachen‑ statt nur Wirkungsorientierung). Während die Schulmedizin wertvolle Akut‑ und Eingriffsmedizin leiste, hätten Prävention, Nährstoffversorgung und psychosoziale Aspekte zu wenig Gewicht erhalten. Hier schlägt er Brücken zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin vor — nicht als Gegensätze, sondern als ergänzende Ansätze.
Was denken Lebensversicherer über die jüngste Entwicklung?
Schmiedel zitiert Auswertungen von Lebensversicherern: Insbesondere bei jungen Erwachsenen (15–45 Jahre) zeigte sich 2021 ein auffälliger Anstieg der Mortalität (bis zu +50 % gegenüber 2019), der die Versicherungsbranche alarmierte. Diese Zahlen beziehen sich auf reine Sterbefälle, nicht auf Causes of Death; dennoch registrieren nüchterne Marktakteure deutliche Abweichungen von früheren Mustern.
Konkrete Schlussfolgerungen von Dr. Volker Schmiedel
- Die frühe mRNA‑Notzulassung beruhte auf begrenzten Daten; die Praxis der schnellen Entblindung erschwerte Langzeitauswertungen.
- Es gibt Hinweise auf negative Schaden‑Nutzen‑Verhältnisse in bestimmten Auswertungen, die öffentlich und transparent diskutiert werden müssen.
- Prävention und Nährstoffmedizin (Vitamin D, Omega‑3, Zink, Selen, B‑Vitamine) sind zentrale, kostengünstige Maßnahmen zur Stärkung der Bevölkerungsgesundheit.
- Zukünftige Zulassungen mRNA‑basierter Agenzien sollten strengere, vollständige Prüfungen und transparente Diskussionen verlangen.
FAQ — Häufige Fragen
Müssen Sie als Patientin / Patient jetzt Angst haben?
Er empfiehlt Besonnenheit: Viele Menschen haben die Impfungen gut vertragen und leben beschwerdefrei weiter. Wer Symptome verspürt oder Sorgen hat, sollte ärztliche Abklärung suchen, Vitamin‑D‑Status und andere Nährstoffwerte prüfen lassen und gezielte Maßnahmen zur Entzündungsreduktion erwägen.
Können Spike‑Proteine «ausgeleitet» werden?
Es gibt derzeit keine belastbare, allgemein anerkannte Methode, Spike‑Proteine gezielt zu «entfernen». Fokus sollte auf Reduktion von Entzündungsaktivität, Stabilisierung des Gefäßsystems und Unterstützung der Regeneration liegen.
Sollte man sich in Zukunft noch mRNA‑Impfungen geben lassen?
Dr. Schmiedel würde aufgrund der bisher vorliegenden Daten für zukünftige, neue mRNA‑Zulassungen zur Vorsicht raten. Er fordert vollständige Langzeitdaten und unabhängige Schaden‑Nutzen‑Analysen, bevor großflächige Empfehlungen erfolgen.
Wie können Sie sich weiterbilden oder unterstützen lassen?
Nutzen Sie vertrauenswürdige Informationsangebote: QS24 bietet tiefgehende Sendungen, die Plattform wikiSana sammelt ganzheitsmedizinische Inhalte, und die QS24 Sprechstunden bieten interaktive Expertenrunden. Prüfen Sie Ihre Nährstoffspeicher, sprechen Sie mit einem erfahrenen Arzt für Ganzheitsmedizin und nutzen Sie evidenzbasierte Präventionsmaßnahmen.
Weiterführende Hinweise und Angebote von QS24
Wenn Sie tiefer einsteigen möchten: Die QS24 Mediengruppe AG stellt umfangreiche Ressourcen bereit. Melden Sie sich beim Newsletter an (https://www.qs24.tv/newsletter/), nutzen Sie die QS24 APP (https://www.qs24.tv/qs24-app/) und besuchen Sie die Plattform zur Online‑Zeitung: https://qs24.run/online.
Besonders empfehlen wir den QS24 Gesundheitskompass: Die erste Ausgabe erreichte eine Auflage von 140.000 Exemplaren. Die zweite Ausgabe des Gesundheitskompasses erscheint im November 2025 und setzt neue Maßstäbe: über 600.000 Exemplare, davon rund 580.000 im D‑A‑CH‑Raum verteilt. Stöbern Sie auch in der QS24 Academy: https://my.qs24.academy — dort finden Sie zertifizierte Kurse mit Expertenwissen.
Interessiert an Interaktion und Austausch? Die QS24 Sprechstunden sind live‑Events mit Experten, Q&A und Networking: https://qs24.run/sprechstunden.
Abschließende Worte
Dr. Volker Schmiedel ruft zu Transparenz, wissenschaftlichem Diskurs und zu einer stärkeren Gewichtung von Prävention auf. Die Pandemie hat viele Fragen offengelegt — und sie bietet zugleich die Gelegenheit, Brücken zu bauen: zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin, zwischen Ursache und Wirkung, zwischen Fachwissenschaft und öffentlichem Dialog.
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Bleiben Sie neugierig, kritisch und gesund.
Mit warmen Grüßen und in Dankbarkeit,
Alexander Glogg und das Team von QS24














